Archiv für Mai, 2010

Komplette Überarbeitung der provider.BOX

Letzte Woche haben wir alle Partner offiziell über die Zukunft der provider.BOX und die damit verbundenen Neuerungen in einem Kurzen Mailing informiert.

Aktuell arbeiten wir an einem neuen Design für unsere provider.BOX, dem in mehreren Schritten auch einige neue Features und Usability-Verbesserungen folgen.

Im ersten Schritt bekommt die provider.BOX ein neues Design, einige Verbesserungen hinsichtlich der Usablity und neue virtuelle Server. Die Übersichtlichkeit wird um einiges erhöht, es gibt eine neue Menüstruktur und ein paar interessante Zusatzfeatures, wie beispielsweise eine besser editierbare Startseite, die später noch mit unterschiedlichen Widgets ergänzt werden kann.

Was bedeutet das für Sie unsere Partner? Sie haben in Zukunft die Möglichkeit Ihre provider.BOX individuell anzupassen, nicht mehr wie gewohnt per CSS-Anpassung, sondern über ein in der provider.BOX integriertes Modul mit dem man Farbgebung, Bezeichnungen und Logos anpassen kann. Zu diesem Schritt haben wir uns entschieden, damit es bei zukünftigen Design-Anpassung nicht stets zu einer komplexen Umstellung für unsere Reseller kommt, die eine eigene CSS nutzen.

Die Umstellung erfolgt Mitte Juni 2010. Im Vorfeld werden wir natürlich noch genauere Informationen an alle Partner versenden und auch einen Einblick in das neue Layout vor dem Launch ermöglichen. Wir werden eine Testumgebung aufsetzen, in der alle Partner schon mal ihr Design anpassen können, was wir dann zum Launchtermin in die provider.BOX übernehmen.

Neben den Anpassungen im Bereich Grafik und Usability gibt es auch neue virtuelle Server mit deutlich höherer Leistung. Die Paketgrößen liegen bei 1, 2, 4, 6 und 8 GB RAM mit entsprechenden Speicherkapazitäten zwischen 25 und 200 GB. Außerdem haben wir eine komplette Umstellung von OpenVZ auf Parallels Virtuozzo Containersvorgenommen, was  in Zukunft auch ermöglicht kostenfrei Plesk Panel, Plesk Power Panel und die vielen weiteren zusätzlichen Features von Virtuozzo Containers nutzen zu können.

Im nächsten Schritt wird die provider.BOX um ein Webhosting-Modul ergänzt, mit dem individuelle Webhosting-Accounts angelegt werden können. Sprich man kann sich aus vielen Auswahlmöglichkeiten selbst ein passendes Paket zusammenstellen und selbst entscheiden welche Speicherkapazität und Mailspeicherkapazität man haben möchte, wie viele Datenbanken man nutzen will und noch einige weiteren Features.

Außerdem entwickeln wir aktuell einen Microsoft Exchange 2010 Cluster, der ebenfalls in den nächsten Monaten unsere Exchange 2007 Umgebung ersetzen soll. Somit haben Sie als dogado Partner schon sehr früh die Möglichkeit Ihren Kunden Hosted Exchange 2010 anbieten zu können, noch bevor ein Großteil der anderen Provider dieses Produkt ins Portfolio aufnehmen wird.

Bei Fragen zu den Umstellungen, stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

dogado ist Astaro Partner

Seit dieser Woche sind wir Authorized Reseller und damit Partner der Astaro GmbH & Co. KG.

Mit “Astaro Certified Engineers” zertifizierten Mitarbeitern verfügt die dogado Internet GmbH über tiefgreifendes Know-How im Bereich Firewalling und Netzwerksicherheit. So sind wir auch in der Lage komplexe Sicherheitslösungen schnell und kompetent zu realisieren.

Über astaro:

Die Astaro Security Appliances bieten umfassendsten Schutz und eine benutzerfreundlichste Bedienung. Durch die Kombination von Best-of-Breed-Anwendungen auf Enterprise-Level, erreichen astaro mehrfach ausgezeichneten Produkte auch die beste Total Cost of Ownership. Da Astaro-Lösungen sowohl als Hardware, Software und auch als virtuelle Appliance verfügbar sind, können Anwender mit ihnen eine Vielzahl von Einsatzszenarien abdecken. Astaro-Lösungen schützen  heute schon über 100.000 Netzwerke in 60 Ländern.

Weitere Details zu Astaro und den Security Appliances finden sich unter www.astaro.com.

Störung der DENIC DNS-Server

Viele haben es sicherlich bemerkt oder bereits gelesen, heute stotterte das Internet ein bisschen oder sogar ein bisschen sehr… Zumindest was .DE Domains anging.

Schuld war ein kleiner Defekt auf Seiten der DENIC eG, welcher dazu führte das die Nameserver keine Informationen mehr rausgegeben haben und teilweise sogar mit einem “Domain unbekannt” antworteten.

Wie die Kollegen von http.net in Ihrem Blog schon geschrieben haben: “Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen” ; Da habe ich auch etwas passendes zu gefunden. Die besten Aussagen zu dem Thema:

“Das ist die Aschewolke über dem deutschen Internet!”
“Unsere Verschwörungstheorie: Das BKA hat die Sperrlisten doch umgesetzt und jemand hat “.de” draufgeschrieben.”
“Ich soll Euch von Chuck Norris ausrichten, er hat’s gleich.”

Was bedeutet dieser Ausfall eigentlich für einen Internet Service Provider, als für UNS?!

Zum einen hatten wie viele aufgeregte Kunden am Telefon, die wissen wollten warum ihre Domain nicht mehr erreichbar war, zum anderen mussten wir Erklärungsarbeit leisten was das DomainNameSystem überhaupt ist. Proaktiv haben wir direkt alle Kunden über den Ausfall und das Problem über unseren Supportbereich informiert, so dass sich der Andrang in Grenzen gehalten hat. Wir haben ehrlich gesagt mit mehr Anfragen gerechnet, aber die Nachricht verbreitete sich ja auch sehr schnell über Twitter, Blogs oder News-Seiten. Im Support informieren wir z.B. auch bei kritischen Sicherheitslücken von typo3 und anderen Systemen, jeder ist dazu eingeladen unsere technischen News per E-Mail zu abonnieren.

Mittlerweile läuft alles wieder wie gewohnt und wir sehen derzeit keine Probleme – hoffen wir, dass es auch so bleibt. In diesem Sinnen, einen schönen Feiertag!

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  • DoS-Angriff vs. Muttertag

    Es passiert immer Nachts, Sonntags oder an Feiertagen. Dieses eine mal am Muttertag.

    Einer unserer Kunden wurde mit ein paar Gbit‘s beschossen, man kennt es auch als DoS-Attacke. Das hat dann dazu geführt, dass einige Zuleitungen über die auch unser Upstream zur Telekom verläuft so voll waren, dass es aus bestimmten Bereichen zu Problemen kam unser Rechenzentrum zu erreichen. Betroffen waren z.B. alle Besucher, die sich über T-DSL oder Versatel einwählen.

    Optisch kann man das besser erfassen, wenn man sich unsere Traffic-Auswertungen ansieht. Man sieht in der rechten aufgeschlüsselten Grafik sehr schön, dass der Traffic nicht nur aus einem Netz kam, sondern verteilt über viele Peeringpunkte. Das Problem bei solchen Angriffen ist, dass es sich nicht nur um einen Angreifer handelt, sondern in vielen Fällen um tausende IP-Adressen die Traffic in das Netz senden. Diese ganzen “bösen” IP-Adressen dann von den “guten” IP-Adressen zu unterscheiden, ist eine Arbeit, der wir uns im Zusammenspiel mit den Firewalls dann widmen müssen.

    Schlussendlich haben wir den Traffic durch verschiedene Filter und Schutzsysteme minimieren können, so das auch dieser DoS-Angriff nach ca. 2-3 Stunden eingedämmt war und alles wieder seinen normalen Weg gehen konnte. Muttertag war da allerdings schon vorbei ….

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