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24 Feb
Wer bitte war dafür verantwortlich? Der Innenausschuss des Bundestags hat am 23.02.2011 das De-Mail-Gesetz beschlossen.
Ganz Deutschland spricht über eine sichere E-Mailkommunikation mittels De-Mail, einfach schnell und verschlüsselt.
De-Mail ist ein Kommunikationsmittel, das den verbindlichen und vertraulichen Austausch elektronischer Dokumente per Online-Brief über das Internet ermöglichen soll.[Quelle: wikipedia]
Leider nicht ganz … wie sicher kann eine sichere Kommunikation sein, mit der man Behörden unterstützen will, Bankgeschäfte tätigen soll etc. und das ohne eine durchgehende Verschlüsselung?
Im Klartext bedeutet das, ich versende eine verschlüsstle E-Mail -> Auf dem Server des Anbieters wird diese entschlüsselt und verarbeitet (was hier passiert weis keiner) -> Meine E-Mail wird zugestellt. Auf dem Weg zum Ziel geht meine Mail im Klartext durch ein schwarzes Loch, was passiert da alles, wer hat Zugriff auf diese Mail?
Für mich steht fest, ich KANN De-Mail nicht nutzen. Das System entbehrt jeglicher Logik für einer sicheren Kommunikation.
18 Feb
Da wir unser DNS Modul in der Providerbox für alle Kunden, Partner, Reseller und auch Neukunden kostenlos anbieten, konnten wir die letzten Monate ein starkes Wachstum verzeichnen. Natürlich sehr zu unserer Freude, weniger zu der Freude unserer Nameserver, die liefen nämlich am Limit.
Aktuell sprechen wir hier über mehr als 40.000 DNS Zonen, die unser System derzeit im Kundenauftrag verwaltet. Jeden Monat kommen mehr als 1000 neue Zonen dazu, dass birgt einiges an Verantwortung und auch Leistung die wir bringen müssen. Auch wenn das System kostenlos ist, muss es zu immer stabil und sicher funktionieren, immerhin liegt auch unser kompletter Domainbestand in diesem System!
Mit zunehmender Menge konnten wir sehen, wie sich die DNS Abfragen mehr und mehr in die Länge zogen. Im Duchschnitt dauerte die Abfrage 72ms, was eindeutig zu lange ist. Aus diesem Grund haben wir die komplette Struktur der Nameserver überarbeitet. Die folgende Auswertung zeigt sehr schön, wie sich die alten und neuen Nameserver bei einem Lasttest verhalten haben:
In dem neuen Setup kommen als Basis 3 unserer virtuellen Server Linux LARGE zum Einsatz. So stehen jedem DNS Server neben Speicherplatz auf unserem RAID10 System mit SAS Platten auch bis zu 8GB RAM zur Verfügung. Genügend Ressourcen für das Wachstum der Nameserver, welches wir in den letzten Monaten beobachten durften.
Aus Gründen der Redundanz liegen die Server auf verschiedenen Systemen und bauen nicht alle auf der gleichen Virtualisierungs-Lösung auf. Eine Verteilung auf verschiedenen Abschnitte im Rechenzentrum, redundante Anbindung der Systeme und auch verschiedene IP-Adressbereiche bringen zusätzliche Sicherheit und Redundanz.
Oft fragen mich Interessenten wo der Haken ist bei dem kostenlosen Angebot …. es gibt keinen! Kostenlos, heisst kostenlos – ohne eine Beschränkung auf die Menge der Domainnamen, DNS Zonen oder Records. Für uns ist das DNS Modul eine Serviceleistung, für Bestandskunden und auch für Neukunden. Wie kann man besser überzeugen, als mit Leistung und Service, probieren Sie es einfach mal aus!
7 Feb
Vor einigen Monaten schon, haben wir uns auf das Ende der IPv4 Ära vorbereitet. Die ersten Router und Switches wurden für den Einsatz von IPv6 konfiguriert, die Transit’s und Peerings eingesammelt etc. Letzte Woche haben wir dann nach ersten Tests in der Vergangenheit unseren IPv6 Adressbereich auf den Livesystemen in Betrieb genommen.
Ab sofort werden nach und nach alle Systeme für den Einsatz mit IPv6 vorbereiten, dass wird noch ein sehr großer Aufwand vor allem in Hinblick auf die ganzen Systeme die dann neben IPv4 auch IPv6 verstehen müssen wie z.B. unsere Providerbox oder die Trafficauswerung.