Providerbox ist online!

Seit gestern Abend ist die neue Version der Providerbox online und für alle Kunden/Reseller zugänglich. Die Umstellung hat etwas länger gedauert als geplant, aber wir mussten noch die ein oder andere Anpassung vornehmen und haben in dem Zuge noch einige Punkte verbessern können. In den nächsten Tagen wird es sicher noch zu dem ein oder anderen kleinen Update kommen, aber natürlich nicht während der Arbeitszeit und ohne jegliche Einschränkungen für die Kunden.

Gerne nehmen wir Hinweise und Verbesserungsvorschläge von unseren Kunden entgegen, um die Usability noch besser den Kundenwünschen anpassen zu können. Hier kamen sowohl in der Preview-Phase als auch bereits heute Morgen die ersten guten Requests und Reports von den Resellern, die wir bisher auch größtenteils schon umgesetzt haben.

Nachdem ja letzte Woche bereits eine Reseller-Preview der neuen Providerbox veröffentlicht wurde, ging heute morgen die Meldung von uns raus, dass die neue Providerbox am Wochenende gelauncht wird. Da das Update etwas länger dauern wird, haben wir den Termin auf das Wochenende gelegt, um den Arbeitsalltag unserer Reseller nicht zu beeinflussen. Natürlich wollen wir die News auch mit unseren Blog-Lesern teilen und auch ein paar Infos für unsere Kunden im Vorfeld veröffentlichen.

In den letzten Tagen der Entwicklung sind noch einige Änderungen an der Providerbox vorgenommen worden, hier die wichtigsten Punkte in der Übersicht:

  • Unter dem Menüpunkt Layout anpassen können jetzt auch Farbwerte für Login-Screen, Hintergrund und Schriften vergeben werden.
  • Bei den Funktionen der virtuellen Server gibt es zwei neue Icons mit Links zu Parallels Virtuozzo Power Panel und Plesk Panel.
  • Bei allen Produkten wurde in der Detailansicht eine Übersicht eingefügt, die Ihnen die wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Produkten liefern, wie z.B. Vertragsdaten, Status, usw.
  • Die Suchfunktionen wurden in allen Modulen angepasst und man braucht nicht länger mit Wildcard-Zeichen arbeiten. Dazu gibt es an einigen Stellen noch eine Ajax-Suchfunktion, welche lange Dropdown-Menüs ersetzt, z.B. wenn man einen virtuellen Server einem Kunden zuordnen möchte.
  • Ab Samstag werden somit auch die neuen virtuellen Server verfügbar sein. Damit unsere Reseller die neuen Modelle schon mal an Ihre Kunden kommunizieren können, bekamen diese schon eine Auflistung der neuen Konfigurationen inklusive Preisen.

Alle virtuellen Server basieren auf aktuellsten DELL PowerEdge Servern mit je zwei Intel Nehalem Prozessoren und DELL Equallogic iSCSi Storage-Systemen. In Zukunft wird es nicht mehr möglich sein noch die alten Konfigurationen der OpenVZ und Virtuozzo 3.5 Systeme anlegen zu können, es stehen nur noch die neuen Systeme zur Auswahl.

Bei uns wird es die neuen virtuellen Server für Endkunden auch in der nächsten Woche geben, um schon mal einen kleinen Einblick über Funktionsumfang und Pricing zu geben, hier der Leistungsumfang des neuen Einstiegspakets:

Linux SMALL, 1GB RAM (2GB dynamisch), 25GB Speicherplatz, Raid 10, 5.000GB Traffic inkl., Parallels Plesk Panel inkl. – 13,90 Euro inkl. MwSt.

Die Windows Variante mit gleichem Leistungsumfang kostet 18,90 Euro inkl. MwSt.. Die weiteren Pakete gibt es mit 2, 4, 6 und 8 GB Arbeitsspeicher und mit bis zu 200GB Speicherplatz. Als Zubuchoptionen gibt es Parallels Plesk Panel 10 Domains, 100 Domains, unlimited Domains, Plus und Power Pack. Bei den Betriebssystemen stehen aktuell CentOS, Debian, Ubuntu, Fedora, SUSE und Windows Server 2008 Enterprise SP2 zur Auswahl.

Heute haben alle unserer Reseller eine E-Mail bekommen, in der wir sie dazu eingeladen haben sich die neue überarbeitete Version der Providerbox anzuschauen. Es handelt sich dabei um eine abgespeckte Version, in der alle Module deaktiviert sind und nur Einstellungen, Kundenübersicht und der Support-Bereich aktiviert sind.

Wichtig ist dieser Schritt, damit unsere Reseller in den nächsten Tagen schon vor dem Launch der neuen Providerbox ihr Design anpassen und für sich branden können. Hierzu gibt es einige Neuerungen, die es auch Leuten ohne jeglichen HTML oder CSS Kenntnisse ermöglicht ein komplett eigenes Layout entwerfen zu können. In den Einstellungen hat der Reseller nun folgende Möglichkeiten:

  • Layout – Man kann die komplette Farbgebung aller Bestandteile der Providerbox nach eigenen Wünschen anpassen und ein eigenes Logo hochladen. Anders als bei der alten Version, ist nun auch die Benutzeroberfläche des Resellers im eigenen Design, nicht nur die ihrer Kunden.
  • Subdomain – Hier können Reseller ihre eigene Subdomain unter der Domain providerbox.com einrichten, um den Kunden einen individuellen Login-Screen zu geben und direkten Zugriff auf die gebrandete Version zu ermöglichen. Außerdem gibt es die Möglichkeit eine komplett eigene Domain zu hinterlegen und diese auf die Providerbox weiterzuleiten, so dass die Kunden nicht über eine Providerbox-Subdomain auf das Portal zugreifen müssen.
  • Portalname – Man kann der Providerbox einen eigenen Produktnamen geben, wenn dies gewünscht ist.
  • Startseite – Ab sofort haben unsere Reseller auch die Möglichkeit sowohl ihren Resellern, als auch ihren Endkunden eine individuelle Startseite zu erstellen. Um dies so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir einen Editor implementiert, mit dem man unkompliziert ein optisch ansprechendes Layout entwerfen kann.
  • Kundensupport – Auch der Support-Bereich kann nun editiert werden, eine eigene Telefon-Nummer, E-Mail-Adresse und ein individualisierbares Kontaktformular kann angegeben werden, um den Kunden direkteren Kontakt zu ermöglichen.

Dies sind allein die Features der Individualisierung, hinzu kommen noch einige Überarbeitungen hinsichtlich der Usablity und noch einige zusätzliche Features, die allerdings erst mit der finalen Version sichtbar werden.

Mit der Einführung der neuen Windows 2008 Virtualisierungen führen wir ebenfalls ein neues Feature auf den Hostsystemen ein: erweiterte Redundanz.

Alle neuen Windows 2008 Hosts, auf denen Virtuozzo zum Einsatz kommt, werden zukünftig durch das sogenannte “Teaming mit FailOver“ eine doppelte Ausfallsicherheit haben.

Im Teaming werden mindestens 2 Netzwerkkarten zu einem virtuellen Interface gebündelt. Eines der beteiligten physikalischen Interfaces ist immer aktiv, die anderen lauern im Standby auf Ihren Einsatz. Für den Fall, dass das aktive Netzwerkinterface wegfällt, sei es durch ein defektes Interface am Server oder durch einen Ausfall des Switches, wird automatisch eines der inaktiven Interfaces aktiv.

Damit das ganze auch entsprechend Sinn macht, müssen natürlich die einzelnen Interfaces an unterschiedlichen Switches aufgelegt sein, so dass hier einerseits durch das Teaming und andererseits durch die Redundanz der Switches eine erhöhte Ausfallsicherheit gewährleistet wird.

Somit sind die Host-Systeme in allen Belangen redundant aufgesetzt, hier mal ein kleiner Überblick:

  • Redundante Netzteile, angeschlossen an zwei getrennten Stromkreisen
  • angeschlossen an zwei Switches je mit 2x 1Gbit
  • Daten liegen auf einem virtualisiertem iSCSi-Storage, in sich ebenfalls komplett redundant, mit Raid 10
  • fällt ein Hardware-Server aus, können die VM mit einem anderen Server vom Storage gestartet werden
  • Host-Betriebssystem liegt auf dem Host-Server mit 15k rpm SAS Festplatten im Raid 1 + Hot Swap

Nach meinem ersten Artikel im Magazin t3n ist nun ein weiterer Artikel in der Zeitschrift Vermögen & Steuern veröffentlicht worden. In dem Artikel geht es primär um Datensicherung für Anwaltskanzleien. Es wird erklärt was es für unterschiedliche Backup Möglichkeiten gibt, wo Vor- und Nachteile liegen und Online Backup wird vorgestellt. Außerdem werden zwei Szenarien aufgezeigt, basierend auf unsere Case Studies, wie Online Backup in zwei unterschiedlich großen Kanzleien implementiert wird.

Wer Lust hat den Artikel zu lesen, findet ihn als PDF unter folgendem Link: Artikel Vermögen & Steuern

Komplette Überarbeitung der provider.BOX

Letzte Woche haben wir alle Partner offiziell über die Zukunft der provider.BOX und die damit verbundenen Neuerungen in einem Kurzen Mailing informiert.

Aktuell arbeiten wir an einem neuen Design für unsere provider.BOX, dem in mehreren Schritten auch einige neue Features und Usability-Verbesserungen folgen.

Im ersten Schritt bekommt die provider.BOX ein neues Design, einige Verbesserungen hinsichtlich der Usablity und neue virtuelle Server. Die Übersichtlichkeit wird um einiges erhöht, es gibt eine neue Menüstruktur und ein paar interessante Zusatzfeatures, wie beispielsweise eine besser editierbare Startseite, die später noch mit unterschiedlichen Widgets ergänzt werden kann.

Was bedeutet das für Sie unsere Partner? Sie haben in Zukunft die Möglichkeit Ihre provider.BOX individuell anzupassen, nicht mehr wie gewohnt per CSS-Anpassung, sondern über ein in der provider.BOX integriertes Modul mit dem man Farbgebung, Bezeichnungen und Logos anpassen kann. Zu diesem Schritt haben wir uns entschieden, damit es bei zukünftigen Design-Anpassung nicht stets zu einer komplexen Umstellung für unsere Reseller kommt, die eine eigene CSS nutzen.

Die Umstellung erfolgt Mitte Juni 2010. Im Vorfeld werden wir natürlich noch genauere Informationen an alle Partner versenden und auch einen Einblick in das neue Layout vor dem Launch ermöglichen. Wir werden eine Testumgebung aufsetzen, in der alle Partner schon mal ihr Design anpassen können, was wir dann zum Launchtermin in die provider.BOX übernehmen.

Neben den Anpassungen im Bereich Grafik und Usability gibt es auch neue virtuelle Server mit deutlich höherer Leistung. Die Paketgrößen liegen bei 1, 2, 4, 6 und 8 GB RAM mit entsprechenden Speicherkapazitäten zwischen 25 und 200 GB. Außerdem haben wir eine komplette Umstellung von OpenVZ auf Parallels Virtuozzo Containersvorgenommen, was  in Zukunft auch ermöglicht kostenfrei Plesk Panel, Plesk Power Panel und die vielen weiteren zusätzlichen Features von Virtuozzo Containers nutzen zu können.

Im nächsten Schritt wird die provider.BOX um ein Webhosting-Modul ergänzt, mit dem individuelle Webhosting-Accounts angelegt werden können. Sprich man kann sich aus vielen Auswahlmöglichkeiten selbst ein passendes Paket zusammenstellen und selbst entscheiden welche Speicherkapazität und Mailspeicherkapazität man haben möchte, wie viele Datenbanken man nutzen will und noch einige weiteren Features.

Außerdem entwickeln wir aktuell einen Microsoft Exchange 2010 Cluster, der ebenfalls in den nächsten Monaten unsere Exchange 2007 Umgebung ersetzen soll. Somit haben Sie als dogado Partner schon sehr früh die Möglichkeit Ihren Kunden Hosted Exchange 2010 anbieten zu können, noch bevor ein Großteil der anderen Provider dieses Produkt ins Portfolio aufnehmen wird.

Bei Fragen zu den Umstellungen, stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

dogado ist Astaro Partner

Seit dieser Woche sind wir Authorized Reseller und damit Partner der Astaro GmbH & Co. KG.

Mit “Astaro Certified Engineers” zertifizierten Mitarbeitern verfügt die dogado Internet GmbH über tiefgreifendes Know-How im Bereich Firewalling und Netzwerksicherheit. So sind wir auch in der Lage komplexe Sicherheitslösungen schnell und kompetent zu realisieren.

Über astaro:

Die Astaro Security Appliances bieten umfassendsten Schutz und eine benutzerfreundlichste Bedienung. Durch die Kombination von Best-of-Breed-Anwendungen auf Enterprise-Level, erreichen astaro mehrfach ausgezeichneten Produkte auch die beste Total Cost of Ownership. Da Astaro-Lösungen sowohl als Hardware, Software und auch als virtuelle Appliance verfügbar sind, können Anwender mit ihnen eine Vielzahl von Einsatzszenarien abdecken. Astaro-Lösungen schützen  heute schon über 100.000 Netzwerke in 60 Ländern.

Weitere Details zu Astaro und den Security Appliances finden sich unter www.astaro.com.

Störung der DENIC DNS-Server

Viele haben es sicherlich bemerkt oder bereits gelesen, heute stotterte das Internet ein bisschen oder sogar ein bisschen sehr… Zumindest was .DE Domains anging.

Schuld war ein kleiner Defekt auf Seiten der DENIC eG, welcher dazu führte das die Nameserver keine Informationen mehr rausgegeben haben und teilweise sogar mit einem “Domain unbekannt” antworteten.

Wie die Kollegen von http.net in Ihrem Blog schon geschrieben haben: “Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen” ; Da habe ich auch etwas passendes zu gefunden. Die besten Aussagen zu dem Thema:

“Das ist die Aschewolke über dem deutschen Internet!”
“Unsere Verschwörungstheorie: Das BKA hat die Sperrlisten doch umgesetzt und jemand hat “.de” draufgeschrieben.”
“Ich soll Euch von Chuck Norris ausrichten, er hat’s gleich.”

Was bedeutet dieser Ausfall eigentlich für einen Internet Service Provider, als für UNS?!

Zum einen hatten wie viele aufgeregte Kunden am Telefon, die wissen wollten warum ihre Domain nicht mehr erreichbar war, zum anderen mussten wir Erklärungsarbeit leisten was das DomainNameSystem überhaupt ist. Proaktiv haben wir direkt alle Kunden über den Ausfall und das Problem über unseren Supportbereich informiert, so dass sich der Andrang in Grenzen gehalten hat. Wir haben ehrlich gesagt mit mehr Anfragen gerechnet, aber die Nachricht verbreitete sich ja auch sehr schnell über Twitter, Blogs oder News-Seiten. Im Support informieren wir z.B. auch bei kritischen Sicherheitslücken von typo3 und anderen Systemen, jeder ist dazu eingeladen unsere technischen News per E-Mail zu abonnieren.

Mittlerweile läuft alles wieder wie gewohnt und wir sehen derzeit keine Probleme – hoffen wir, dass es auch so bleibt. In diesem Sinnen, einen schönen Feiertag!

DoS-Angriff vs. Muttertag

Es passiert immer Nachts, Sonntags oder an Feiertagen. Dieses eine mal am Muttertag.

Einer unserer Kunden wurde mit ein paar Gbit‘s beschossen, man kennt es auch als DoS-Attacke. Das hat dann dazu geführt, dass einige Zuleitungen über die auch unser Upstream zur Telekom verläuft so voll waren, dass es aus bestimmten Bereichen zu Problemen kam unser Rechenzentrum zu erreichen. Betroffen waren z.B. alle Besucher, die sich über T-DSL oder Versatel einwählen.

Optisch kann man das besser erfassen, wenn man sich unsere Traffic-Auswertungen ansieht. Man sieht in der rechten aufgeschlüsselten Grafik sehr schön, dass der Traffic nicht nur aus einem Netz kam, sondern verteilt über viele Peeringpunkte. Das Problem bei solchen Angriffen ist, dass es sich nicht nur um einen Angreifer handelt, sondern in vielen Fällen um tausende IP-Adressen die Traffic in das Netz senden. Diese ganzen “bösen” IP-Adressen dann von den “guten” IP-Adressen zu unterscheiden, ist eine Arbeit, der wir uns im Zusammenspiel mit den Firewalls dann widmen müssen.

Schlussendlich haben wir den Traffic durch verschiedene Filter und Schutzsysteme minimieren können, so das auch dieser DoS-Angriff nach ca. 2-3 Stunden eingedämmt war und alles wieder seinen normalen Weg gehen konnte. Muttertag war da allerdings schon vorbei ….

Gute Stimmung trotz schlechten Wetters

Nachdem wir gestern Mittag in der benachbarten HDI-Kantine bereits das gute Wetter auf der Außenterasse geniessen konnten, haben wir uns heute entschieden, die Sommerstimmung aggressiv zu konservieren. Die miesen Nachrichten der N24-Wetterfee, welche mir zum Morgenmüsli fallende Temperaturen und gemeine Bewölkung prophezeite, werden einfach ignoriert.

Beweisstück A: Tanjas sommerliche Kleidung.

Beweisstück B: Die so vorbildlich von Tanja herbeigeschafften Eisbecher. Zwar konnte nur ein Teil von uns sich entscheiden, die ewigliche Kalorienzählerei für eine Viertelstunde auszusetzen. Aber: Immerhin.

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